
Ferien gelten als schönste Zeit, frei vom Alltag und Verpflichtungen. Die Kanarischen Inseln mit ihren traumhaften Stränden und Landschaften sind zudem perfekt fürs Entspannen und Erholen geschaffen. Oft wird jedoch erwartet, dass man auch im Urlaub immer erreichbar ist. Doch ist das tatsächlich so?
Mit der Familie in Verbindung bleiben
Viele Menschen wollen auch im Kanarenurlaub mit der Familie und Freunden zu Hause in Verbindung bleiben. Heutzutage ist das problemlos über Handy und per Internet möglich.
Das Netz ist auf den Kanarischen Inseln generell gut ausgebaut. Die Inselgruppe im Atlantik gehört zu Spanien (EU), sodass keine Roaming-Gebühren anfallen. Im Unterschied zu Fernreisezielen wie Indonesien, wo man sich zuvor um eine eSIm für Indonesien kümmern muss, um telefonieren zu können, ist das auf den Kanaren nicht der Fall. Dennoch ist es ratsam, sich vor der Anreise nochmals die Bedingungen des Mobilfunkvertrags durchzulesen. Dort finden sich Hinweise auf das Datenpaket und die Freiminuten. Bei vielen Anbietern gilt nämlich im Ausland ein geringeres Datenvolumen. Sollte dieses für die persönlichen Zwecke nicht ausreichen, kann eine zusätzliche Absicherung (eSIM für das Reiseland) notwendig sein.
Eine andere Option besteht darin, das Telefonieren auf das Minimum zu beschränken. Dies fällt jedoch oft schwer, vor allem, wenn man gern den Kontakt mit Freunden, Familie und Bekannten aufrechterhalten und von den Ferienerlebnissen auf den Kanaren berichten möchte.
Was ist mit Erreichbarkeit im Urlaub gemeint?
Bei der Erreichbarkeit im Urlaub geht es meistens um berufliche Telefonate und das Beantworten von E-Mails. Diese Dinge sind gesetzlich geregelt, sodass feststeht, dass Arbeitnehmer keineswegs durchgängig erreichbar sein müssen. Doch kann man berufliche Kontaktversuche in den Ferien einfach ignorieren? Was passiert, wenn es sich um ein wichtiges Projekt handelt? In diesem Zusammenhang ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt.
Am besten bespricht man Berufsangelegenheiten bereits vor Ferienantritt mit den Kollegen, die die Urlaubsvertretung übernehmen. Für Selbstständige und Freelancer droht Auftragsverlust bei Nichterreichbarkeit. Hilfreich ist eine tägliche Routine, die beispielsweise darin besteht, morgen, mittags und abends den virtuellen Posteingang zu checken.
Angestellte Arbeitnehmer sind grundsätzlich nicht verpflichtet, während des Urlaubs E-Mails zu bearbeiten oder berufliche Telefonate zu führen. Die meisten Hotels, Cafés und Restaurants auf Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote bieten kostenloses WLAN an.
Auch auf den kleinen Kanareninseln El Hierro, La Gomera und La Palma ist nahezu überall ein Internetzugang vorhanden. Öffentliches WLAN wie etwa an Flughäfen sollte mit Vorsicht genutzt werden. Diese Netzwerke sind allgemein zugänglich, häufig unverschlüsselt und ungesichert.
Den Kanarenurlaub zum Erholen nutzen
Ständige Erreichbarkeit zählt mittlerweile zu den größten Stressfaktoren. Dabei sind Ferien auf den Kanarischen Inseln die beste Gelegenheit, um zu entspannen und sich zu erholen. Viele Luxushotels in den großen Badeorten verfügen über eigene Wellness-Zentren. Thalassotherapien und Geotherapien mit vulkanischem Sand sind für ihre entspannenden Effekte bekannt.
Die wunderschöne Natur und das gebirgige Hinterland der Kanareninseln sind wie geschaffen zum Wandern. Vor allem auf El Hierro und La Gomera führen viele Wanderwege durch die unberührte Natur. Yoga und Meditation haben sich als wirksame Entspannungstechniken bewährt. Die weitläufigen Sandstrände auf Fuerteventura bilden eine traumhafte Kulisse für Yogaübungen.